hauptsache kultur: Stadt-Verschönerungs-Aktionist - Warum Philipp Schäfer Frankfurter Gullydeckel verziert | Video der Sendung vom 02.04.2020 22:45 Uhr (2.4.20)

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Stadt-Verschönerungs-Aktionist - Warum Philipp Schäfer Frankfurter Gullydeckel verziert

02.04.2020 | 6 Min. | Verfügbar bis 03.04.2021 | Quelle: hr

Er steckt Toastbrote in die Rillen von Kanaldeckeln oder verziert Gullys mit Pantherfiguren und Oktopus-Armen. Es sind kleine, auf den ersten Blick absurde Interventionen, die der Künstler Philipp Schäfer im Frankfurter Stadtraum durchführt. Doch mit ihnen gelingt es ihm, unser Bild von der Finanzstadt zu hinterfragen. Ursprünglich machte Philipp Schäfer seine Kunst nur anonym. Damals sprühte er kleine Gesichter auf Häuserwände, pointiert gesetzt, aber nicht legal. Die "Cityghosts" machten ihn in Frankfurt berühmt - und wurden auch in anderen Städten kopiert. Mittlerweile hat er sich von dem illegalen Sprayen verabschiedet - und verziert unter seinem bürgerlichen Namen Gullydeckel. Was ziemlich bizarr klingt, hat durchaus einen ernsten Hintergrund. Gerade in einer Stadt wie Frankfurt, die mit Mietsteigerungen und Vertreibungen von alteingesessenen Bewohnern zu kämpfen hat, stellt sich mit solchen Arbeiten die Frage: Wem gehört die Stadt?

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