Tele-Akademie: Prof. Dr. Otfried Höffe: Friede und Friedensliebe - Ein Blick in die Philosophiegeschichte | Video der Sendung vom 14.05.2017 07:30 Uhr (14.5.17)

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Professor Dr. Otfried Höffe, Quelle: SWR, SWR -

Tele-Akademie

Prof. Dr. Otfried Höffe: Friede und Friedensliebe - Ein Blick in die Philosophiegeschichte

14.05.2017 | 45 Min. | Verfügbar bis 14.05.2022 | Quelle: SWR

Friedensliebe erscheint uns heute als eine natürliche Einstellung. Tatsächlich aber galt etwa im archaischen Griechenland der Krieg als Normalzustand unter den Menschen. Der Friede hingegen musste erst geschaffen werden. Das Abendland kennt zwei überragende Friedensdenker. Für den Kirchenlehrer Augustinus ist der irdische, von den Menschen zu stiftende Friede nur ein unvollkommenes Abbild des ewigen, von der göttlichen Gnade abhängigen Friedens. Nach bemerkenswerten Friedenstheoretikern wie Dante, Marsilius von Padua, Erasmus von Rotterdam und William Penn fand, auf dem Höhepunkt der Aufklärung, bei Immanuel Kant die Friedensliebe ihre anspruchsvollste Begründung. Sie gipfelt in einem kategorischen Friedensimperativ, der in Deutschland um 1800 eine intensive Friedensdebatte ausgelöst hat.
Otfried Höffe spannt in diesem Vortrag einen weiten Bogen von der Antike bis ins 20. Jahrhundert.
Professor Dr. Otfried Höffe lehrte bis 2016 Philosophie an der Universität Tübingen. Er war Gründer und Leiter der Forschungsstelle Politische Philosophie.

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