Kontraste: Warum der Mindestabstand für Windkraftanlagen ungerecht ist | Video der Sendung vom 12.12.2019 21:45 Uhr (12.12.19)

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Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg

Kontraste

Warum der Mindestabstand für Windkraftanlagen ungerecht ist

12.12.2019 | 5 Min. | Verfügbar bis 12.12.2020 | Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg

Ab 2020 wird für Windkraftanlagen ein Mindestabstand von 1000 Metern zu Siedlungen vorgeschrieben - so hat es die Groko vereinbart. Damit knickt die Regierung vor den lautstarken Protesten von Bürgern ein - mit fatalen Folgen für den Klimaschutz und die Windkraftbranche. Bei anderen Anlagen ist die Politik weniger zimperlich: Ein Großmastbetrieb mit mehr als 70.000 Hühnern darf in weniger als 300 Metern Abstand zu Wohnhäusern entstehen, trotz Gestank, Lärm und Keimen. In Datteln darf ein neues Kohlekraftwerk, das giftiges Quecksilber, Ruß und Lärm emittiert, nur wenige hundert Meter von Häusern entfernt in Betrieb gehen - eine ebenfalls geplante Windkraftanlage jedoch offenbar nicht. Kontraste zeigt, wie die Politik mit zweierlei Maß misst.
 

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