SWR2 Journal am Mittag: Stuttgarter Kulturamtsleiter Marc Gegenfurtner: Kein Defizit in der Verwaltung des Erbes von Otto Herbert Hajek | Audio der Sendung vom 20.01.2021 12:33 Uhr (20.1.21)

Lieber Nutzer,

Sie verwenden eine veraltete Browser-Version. Bitte installieren Sie einen aktuellen Browser, um unser Angebot richtig darstellen zu können.

Hajek-Skulpturen, Quelle: SWR, Susanne Kaufmann

SWR2 Journal am Mittag

Stuttgarter Kulturamtsleiter Marc Gegenfurtner: Kein Defizit in der Verwaltung des Erbes von Otto Herbert Hajek

20.01.2021 | 9 Min. | Verfügbar bis 20.01.2022 | Quelle: SWR

Der Kulturamtsleiter der Stadt Stuttgart hat Kritik am Umgang mit dem Erbe des Malers, Grafikers und Bildhauers Otto Herbert Hajek von sich gewiesen. Im SWR2 Journal am Mittag sagte Gegenfurtner heute: "Ich wüsste nicht, was die Stadt sich vorzuwerfen hätte. Ich würde sagen, wir nicht wenig tun. Da sehe ich kein Defizit."
Jährlich würde Stuttgart 26 000 Euro zur Pflege der Arbeiten des Künstlers in die Hajek-Stiftung einzahlen. Zudem kenne er im internationalen Vergleich keinen Künstler und keine Künstlerin, die so präsent in einer Stadt wären, wie es Hajek in Stuttgart sei. Was den Umgang mit der unter Denkmalschutz stehenden Stuttgarter Villa des Künstlers betrifft, verwies Gegenfurtner auf den (Privat)Besitzer des Hauses. "Man geht davon aus, dass jemand, der sich ein Denkmal kauft, das auch respektiert", betonte der Stuttgarter Kulturamtsleiter. In der Sache könne er sich vorstellen, dass die Stadt auf den Besitzer zugehe, um einen konstruktiven Dialog anzustoßen und das Hajek-Haus als "denkmalgeschützten Kulturort" zu erhalten. Darüberhinaus könne möglicherweise das Marketing der Stuttgarter Hajek-Werke verbessert werden. "Ich kann mir vorstellen, dass man das mit zeitgenössischen Mitteln macht, die über Flyer hinausgehen, um die Kunst im öffentlichen Raum so aufzuwerten". Was die Diskussion um ein fehlendes Gesamtkonzept der Stadt Stuttgart für die Kunst im öffentlichen Raum angeht, sagte Gegenfurtner, das müsse gemeinschaftlich im Kontakt mit Verbänden und Fachleuten passieren. Auch in Hinblick auf die Internationale Bauausstellung, die 2027 in Stuttgart stattfinden soll, sei er aber zuversichtlich: "Ich glaube, dass es zu Lösungen kommen wird, die der wachsenden und sich entwickelnden Stadt entsprechen."

0 Bewertungen | Bewerten?
0 Bewertungen | Bereits bewertet.

Download

Wir bieten diesen Beitrag in folgenden Qualitäten zum Download an:

Mehr aus der Sendung

Darstellung: