SWR2 Journal am Mittag: Fragen und berühren: Mirjam Wenzel über die Wiedereröffnung des Jüdischen Museums in Frankfurt | Audio der Sendung vom 21.10.2020 12:33 Uhr (21.10.20)

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Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt, Quelle: Imago, brennweit effm

SWR2 Journal am Mittag

Fragen und berühren: Mirjam Wenzel über die Wiedereröffnung des Jüdischen Museums in Frankfurt

21.10.2020 | 7 Min. | Verfügbar bis 21.10.2021 | Quelle: SWR

Es sei ein wunderbares Gefühl, das neu sanierte und um einen Neubau ergänzte Jüdische Museum in Frankfurt wiedereröffnen zu können, sagt Direktorin Mirjam Wenzel in SWR2. Sie sei "glücklich und auch ein wenig stolz". Die neu konzipierte Dauerausstellung des Museums wolle eng an Fragen der Gegenwart anknüpfen. "Es ist ein Museum, das Geschichte in Form von Geschichten erzählt, mit einer Pluralität der Stimmen", so Wenzel, "aber immer von der Frage-Perspektive der Gegenwart her." Berühren wolle die Ausstellung im wörtlichen Sinne. Besucherinnen und Besucher könnten sich mit den Geschichten beispielsweise von Frankfurter Jüdinnen und Juden während der Zeit des Nationalsozialismus direkt auseinandersetzen. Beispielsweise werde das Schicksal von Martha Wertheimer, die zahlreiche jüdische Kinder aus Deutschland gerettet hatte, anhand eines Animationsfilms erzählt. Mirjam Wenzel ist seit 2016 Direktorin des Museums, das erstmals 1988 in Frankfurt eröffnet und zuletzt in fünfjähriger Bauzeit saniert und mit neuen Ausstellungskonzepten versehen worden ist.

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