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Virginia Woolf, Quelle: picture-alliance/dpa

Orlando - Das Hörspiel

Virginia Woolf: Orlando. Eine Biographie (5/6)

01.02.2019 | 48 Min. | Quelle: BR

Weitere hundert Jahre sind vergangen, Lady Orlando lebt im British Empire des 19. Jahrhunderts. Durch den biederen Zeitgeist beeinflusst stellt sie ihr ungebundenes Leben in Frage und heiratet den Seefahrer Shelmerdine. Alles, was Woolf als Denkerin ausmacht, finden wir in "Orlando". Sie reflektiert Stand, Status, Geschlecht und Geschichtsschreibung, Macht, Posen und Konventionen. Der Roman wurde gleich nach seinem Erscheinen ein Publikumserfolg, die Verkaufszahlen der ersten drei Wochen übertrafen Woolfs Erwartungen bei Weitem.

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Alfred Andersch: Die Letzten vom Schwarzen Mann | Nachkriegshörspiel

22.02.2020 | 64 Min. | hr2-kultur

LITERATUR: Die Letzten vom "Schwarzen Mann" von Alfred Andersch | Eine der höchsten Erhebungen der Schnee-Eifel heißt "Schwarzer Mann" - benannt nach den schwarzen Gesichtern der Bergleute, die dort früher beim Abbau von Bleierz im Bergwerk unter unmenschlichen Bedingungen schufteten. In Alfred Anderschs Hörspiel "Die Letzten vom Schwarzen Mann" ist diese Gegend doppelt mit einer dunklen Vergangenheit besetzt. Denn in diesem Gebiet entlang der Belgischen Grenze wurden während der Ardennen-Offensive Hitlers im Zweiten Weltkrieg fast 40 000 alliierte und deutsche Soldaten im schneereichen Winter 1944 getötet. Der Frontverlauf war trotzdem nach wenigen Monaten wiederhergestellt, als hätte es all jene Verluste nie gegeben. In Anderschs Hörspiel "Die Letzten vom Schwarzen Mann" aber suchen die Geister dieser Toten die Lebenden heim, sie verbünden sich mit den dunklen Erinnerungen der Einzelnen. Sein Anschreiben gegen das Vergessen und Verdrängen der Nachkriegszeit ist es, was Alfred Andersch zu einem der bedeutendsten Autoren der Gruppe 47 machte. Eine der höchsten Erhebungen der Schnee-Eifel heißt "Schwarzer Mann" - benannt nach den schwarzen Gesichtern der Bergleute, die dort früher beim Abbau von Bleierz im Bergwerk unter unmenschlichen Bedingungen schufteten. In Alfred Anderschs Hörspiel "Die Letzten vom Schwarzen Mann" ist diese Gegend doppelt mit einer dunklen Vergangenheit besetzt. Denn in diesem Gebiet entlang der Belgischen Grenze wurden während der Ardennen-Offensive Hitlers im Zweiten Weltkrieg fast 40 000 alliierte und deutsche Soldaten im schneereichen Winter 1944 getötet. Der Frontverlauf war trotzdem nach wenigen Monaten wiederhergestellt, als hätte es all jene Verluste nie gegeben. In Anderschs Hörspiel "Die Letzten vom Schwarzen Mann" aber suchen die Geister dieser Toten die Lebenden heim, sie verbünden sich mit den dunklen Erinnerungen der Einzelnen. Sein Anschreiben gegen das Vergessen und Verdrängen der Nachkriegszeit ist es, was Alfred Andersch zu einem der bedeutendsten Autoren der Gruppe 47 machte.

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