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Kulturgespräch

Stuttgarts neue Gedenkstätte "Hotel Silber" wird fertig: Täterort mit bedrückenden Kontinuitäten

30.11.2018 | 6 Min. | Quelle: SWR

Interview mit Paula Lutum-Lenger | Der neue Lern- und Gedenkort "Hotel Silber" in Stuttgart will Täter- und Opferperspektive des Terrors in der NS-Zeit verbinden. "Es gibt keinen Tatort ohne Opfer", sagt Kuratorin Paula Lutum-Lenger zur Dauerausstellung, die kommende Woche eröffnet wird. Das Ex-Hauptquartier der Gestapo sei zunächst ein historischer Ort, doch machten Dokumente wie das Gnadengesuch eines 11jährigen Jungen für seinen verhafteten Vater den Terror der NS-Zeit "erfahrbar und erlebbar". Die Ausstellung gehe auch bewusst in die Zeit der Bundesrepublik hinein, weil die Polizei weiter nutzte. "Bedrückende Kontinuitäten" erkennt Lutum-Lenger hier bei der Verfolgung von Homosexuellen sowie Sinti und Roma.

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