Kontext: Antisemitismus Ost - ein Erbe der DDR? | Audio der Sendung vom 08.10.2020 17:19 Uhr (8.10.20)

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Antisemitismus: Naziparolen an einem jüdischen Kindergarten in Berlin, Quelle: dpa Bildfunk, picture-alliance/ dpa

Kontext

Antisemitismus Ost - ein Erbe der DDR?

08.10.2020 | 14 Min. | Verfügbar bis 08.10.2021 | Quelle: SWR

Am 9. Oktober jährt sich das Attentat auf die Synagoge in Halle an der Saale. Im Moment läuft der Prozess gegen B., also den Mann, der die Tat im Prozess gestanden und mit antisemitischen Argumenten begründet hat. Im Zusammenhang mit diesem Angriff entspinnt sich eine Debatte. Auf der einen Seite die Vertreter der These, dass der Antisemitismus von Halle ein Echo sei auf die Diktaturerfahrung im Osten des Landes von 1933 bis 1989. Ein Osten, der einem "konstruierten Antifaschismus" mit ausgeprägtem Nationalgefühl gehuldigt habe. Was von anderer Seite zurückgewiesen wird. Dort wird betont, dass zahlreiche Juden und Jüdinnen bewusst in die aufzubauende DDR zurückkehrten und dort wichtige Ämter begleitet hätten. "Antisemitismus Ost - ein Erbe der DDR?" Ein SWR Aktuell Kontext von Max Waibel.

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