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Hörspiel

Klassiker: Der letzte Sommer von Ricarda Huch

17.09.2019 | 72 Min. | Quelle: HR

Der Gouverneur Jegor von Rasimkara geht als Funktionär des zaristischen Regimes mit Todesurteilen gegen rebellierende Studenten vor. Im Sommer hat er sich mit seiner Familie auf seine Datscha in Kremskoje zurückgezogen. Der Student Lju verschafft sich unter dem Vorwand, den Gouverneur vor einem Attentat zu schützen, Zugang und wird schließlich sogar dessen Sekretär. Obgleich Lju im Laufe des Sommers für die stilvolle Dekadenz und selbstgenügsame Abgeschlossenheit der Familie des Gouverneurs Sympathie entwickelt, bereitet er heimlich das Attentat vor. Ricarda Huchs "Erzählung in Briefen" entfaltet das äußerst komplexe und spannende Feld eines Beziehungsgeflechts zwischen einem Attentäter und der Familie seines Opfers am Beginn des 20. Jahrhunderts. Ricarda Huch (1864-1947), studierte Geschichte, Philosophie und Philologie in Zürich, damals die einzige Universität im deutschsprachigen Raum, an der Frauen studieren durften. Ansonsten waren sie - wenn überhaupt - nur als Gasthörerinnen zugelassen. Zunächst publizierte Huch unter einem männlichen Pseudonym, später wurde sie als erste Frau in die Preußische Akademie der Künste aufgenommen. Ricarda Huch gilt als wichtigste Vertreterin des literarischen Jugendstils.

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