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Das Phantom der Oper © rbbKultur, Quelle: rbbKultur, Quelle: rbbKultur

Das Phantom der Oper

Das Phantom der Oper (5/6) - Der Abstieg in die Tiefe

05.06.2019 | 25 Min. | Quelle: rbb

Ohnmächtig muss Raoul zusehen, wie seine Geliebte auf offener Bühne entführt wird. Nur Madame Giry, die Schließerin der Loge Nr.5, kann ihm helfen: sie weist ihm den Weg durch die Katakomben unter dem Opernhaus.

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Alfred Andersch: Die Letzten vom Schwarzen Mann | Nachkriegshörspiel

22.02.2020 | 64 Min. | hr2-kultur

LITERATUR: Die Letzten vom "Schwarzen Mann" von Alfred Andersch | Eine der höchsten Erhebungen der Schnee-Eifel heißt "Schwarzer Mann" - benannt nach den schwarzen Gesichtern der Bergleute, die dort früher beim Abbau von Bleierz im Bergwerk unter unmenschlichen Bedingungen schufteten. In Alfred Anderschs Hörspiel "Die Letzten vom Schwarzen Mann" ist diese Gegend doppelt mit einer dunklen Vergangenheit besetzt. Denn in diesem Gebiet entlang der Belgischen Grenze wurden während der Ardennen-Offensive Hitlers im Zweiten Weltkrieg fast 40 000 alliierte und deutsche Soldaten im schneereichen Winter 1944 getötet. Der Frontverlauf war trotzdem nach wenigen Monaten wiederhergestellt, als hätte es all jene Verluste nie gegeben. In Anderschs Hörspiel "Die Letzten vom Schwarzen Mann" aber suchen die Geister dieser Toten die Lebenden heim, sie verbünden sich mit den dunklen Erinnerungen der Einzelnen. Sein Anschreiben gegen das Vergessen und Verdrängen der Nachkriegszeit ist es, was Alfred Andersch zu einem der bedeutendsten Autoren der Gruppe 47 machte. Eine der höchsten Erhebungen der Schnee-Eifel heißt "Schwarzer Mann" - benannt nach den schwarzen Gesichtern der Bergleute, die dort früher beim Abbau von Bleierz im Bergwerk unter unmenschlichen Bedingungen schufteten. In Alfred Anderschs Hörspiel "Die Letzten vom Schwarzen Mann" ist diese Gegend doppelt mit einer dunklen Vergangenheit besetzt. Denn in diesem Gebiet entlang der Belgischen Grenze wurden während der Ardennen-Offensive Hitlers im Zweiten Weltkrieg fast 40 000 alliierte und deutsche Soldaten im schneereichen Winter 1944 getötet. Der Frontverlauf war trotzdem nach wenigen Monaten wiederhergestellt, als hätte es all jene Verluste nie gegeben. In Anderschs Hörspiel "Die Letzten vom Schwarzen Mann" aber suchen die Geister dieser Toten die Lebenden heim, sie verbünden sich mit den dunklen Erinnerungen der Einzelnen. Sein Anschreiben gegen das Vergessen und Verdrängen der Nachkriegszeit ist es, was Alfred Andersch zu einem der bedeutendsten Autoren der Gruppe 47 machte.

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